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Strategiedepots

Die Strategiedepots im Überblick

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen

  • die Strategiedepots im Überblick
  • die Anlagestrategie im Detail
  • das Erfolgsrezept
  • die Handelsregeln und Stopp-Systematik
  • wie wir mit ausgestoppten oder verkauften Werten umgehen
  • was Sie tun sollten, wenn Sie den Ausstieg verpasst haben
  • wie Sie bequem von unseren langfristigen Trendfolge-Handelssystemen profitieren können
  • oder wenn Sie es flotter lieben, mit Trading Setups kurzfristige Anlagechancen wahrnehmen

Stellen Sie ihr Wunschdepot zusammen

Die drei Strategiedepots werden nach einem aktiven Stock-Picking-Ansatz gemanagt. Durch eine geschickte Kombination aus fundamentalen und technischen Analysemethoden (Rationale Analyse) sind außergewöhnliche Anlageerfolge möglich. Bei allen Depots verfolgen wir einen mittel- bis langfristigen Investmentansatz. Beim i²trader ist der Anlagehorizont kürzer. Das kommt insbesondere Anlegern entgegen, die etwas mehr handeln möchten.

Strategiedepots im Überblick

Bitte verwechseln Sie die drei Strategiedepots nicht mit den Trendfolge-Handelssystemen und Trading Setups, die wir zusätzlich anbieten. Jene sind fast ausschließlich technisch, quantitativ orientiert.

Anlagestrategie im Einklang mit meiner Anlagephilosophie

In den Strategiedepots präsentieren wir Ihnen verschiedene Anlagestile, die sich im Einklang mit unserer Anlagephilosophie befinden. Dabei kombinieren wir unterschiedliche Ertragserwartungen und Risikopositionen. Durch ein konsequentes Money-Management begrenzen wir das Risiko.

Erklärtes Ziel sind überdurchschnittliche Erträge bei begrenztem Risiko. Gerade bei fallenden Märkten gewinnt der Aspekt des Kapitalerhalts an Bedeutung. Deshalb erlaubt die Depotstrategie den behutsamen Einsatz von gehebelten Produkten sowie Handelsinstrumenten, die von fallenden Kursen profitieren. Davon machen wir jedoch selten Gebrauch. Wir ziehen es vor, das Risiko des Gesamtdepots über die Kasseposition zu steuern. Diese kann bis zu 100% betragen. Es sei denn, die individuellen Depotregeln sehen etwas anderes vor.

Realistische Depotführung

Alle unsere Strategiedepots wurden kontinuierlich fortgeführt und bei Schieflagen nicht aufgelöst.

  • Nur so kann man sich als Anleger ein realistisches Bild von der langfristigen Wertentwicklung verschaffen.
  • Keine geschönte Wertentwicklung durch Aufsummierung der prozentualen Gewinne, sondern gewichtete Musterdepots. Nur so wird die extrem wichtige Positionsgröße berücksichtigt.
  • Keine limitierten Kaufaufträge mit unrealistischer Einbuchung kurz nach der Bekanntgabe in das Musterdepot. Leser könnten so unmöglich die gleichen Gewinne erzielen, da nach Versand der Mitteilung sofort die Kurse hoch gehen. Bei Versand der Verkaufsmitteilung erleidet der Anleger das umgekehrte Schicksal.
  • Realdepots lösen die oben genannten Kritikpunkte nicht.

Stellen Sie Ihr Wunsch-Depot zusammen

Mischen erwünscht: Je nach Geschmack und Risikoneigung können Sie durch unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Musterdepot-Strategien ihr persönliches Wunschdepot individuell zusammenstellen. Sie erhalten drei Börsendienste in einem. Vergleichbare Börsenbriefe kosten einen vierstelligen Betrag.

  • i² ETF Anleger: mit kostengünstigen Indexfonds (Exchange Traded Fonds, abgekürzt ETF) und ausgesuchten Zertifikaten lassen sich komfortabel Länder, Branchen, Sektoren und  verschiedene Anlageklassen (Rohstoffe, Aktien, Renten, Immobilien oder Short-Strategien auf fallende Märkte) abbilden.
  • i² investor: ein schlagkräftiges, internationales Depot mit ausgesuchten Qualitätstiteln. Sie werden staunen, wie gut man ohne exotische Wertpapiere Geld verdienen kann.
  • i² trader: hier geht es auf die Jagd nach außergewöhnlichen Renditen in wenigen Tagen bis zu einigen Monaten. Alle Werte sind über die Hausbank gut handelbar. Wir konzentrieren uns auf deutsche Favoriten.

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Das Erfolgskonzept der Strategiedepots

Auf die Zutaten kommt es an

1. Value Komponente: Die Wertschöpfungs-Strategie

Die berühmten Investoren Warren Buffet und Peter Lynch verdanken ihren Erfolg der unermüdlichen Suche nach fundamental attraktiv bewerteten Aktien, die über ein entsprechendes Kurspotenzial verfügen. Auswahlkriterien sind neben einem fähigen Management und einer starken Marktstellung die Gewinnsituation, der Verschuldungsgrad, das Produktportfolio, die Unternehmensperspektiven, der Cash Flow, die Eigenkapitalrendite oder das Kurs-Umsatz-Verhältnis.

2. Trend Komponente: Die Gewinner-Strategie

Diese Strategie identifiziert die „Gewinner-Aktien“. Sie wird auch als Trendfolge-Ansatz bezeichnet, da sie einen bestehenden, lang anhaltenden Aktientrend ausnutzt. Sie wird seit vielen Jahren in den USA und Europa erfolgreich eingesetzt. Wissenschaftliche Studien belegen die außerordentlichen Ergebnisse. James P. O`Shaughnessy zeigt in seinen umfangreichen Analysen die Bedeutung der Relativen Stärke auf. Die besten Strategien basieren auf der Methodik der Relativen Stärke. Bitte verwechseln Sie den Trendfolge-Ansatz nicht mit einer Kaufen und Halten Strategie, die in Wirklichkeit eine Kaufen und Hoffen Strategie ist.

Die beiden ersten Teilkomponenten – Value und Trend – stabilisieren sich gegenseitig und sind der Schlüssel zu einer attraktiven Rendite bei akzeptablem Risiko.

3. Markt Komponente: Die Vermögenserhaltungs-Strategie

Dem bekannten amerikanischen technischen Analysten John P. Murphy ist es zu verdanken, dass die Beziehungen der Märkte zueinander mittlerweile eine allgemein akzeptierte Tatsache sind. Neben der Einzeltitelselektion ist die Auswahl der richtigen Märkte von entscheidender Bedeutung. Selbst der beste Titel wird es im „falschen“ Markt schwer haben, mit außergewöhnlichen Ergebnissen zu glänzen. Die Intermarketanalyse zeigt, welche Märkte und Anlageklassen zu meiden sind und in welche investiert werden sollte. Unsere bewährte Markt-Matrix warnt zuverlässig davor, wenn es an den Börsen gefährlich wird.

Folgende Gründe sprechen für die Strategiedepots:

1. Erfolgreiche Strategie

Die Kombination einer wertorientierten Strategie (Value Komponente) mit einem Trendfolgeansatz (Trend Komponente) steht für eine attraktive Rendite bei akzeptablem Risiko. (Nicht zu verwechseln mit der populären, aber riskanten Kaufen und Halten Strategie!)

2. Zuverlässigkeit

Die Methoden sind seit 70 Jahren erforscht und haben sich in Amerika, Asien und Europa bewährt.

3. Risikostreuung

Ein großes Anlageuniversum wird effizient und zeitnah analysiert.

4. Sicherheit

Die drei Strategien ergänzen und stabilisieren sich gegenseitig – auch bei möglichen Kurskorrekturen an den Börsen.

5. Rendite

Wissenschaftliche Studien belegen die außerordentlichen Ergebnisse. O`Shaughnessy bestätigt mit seinen bahnbrechenden Analysen über einen Zeitraum von 45 Jahren die Überlegenheit dieser Methodik.

shaugnessy-anlagestrategien

Abbildung oben: Wertentwicklung von US-Dollar 10.000,00 um Inflation bereinigt, jährliche Investitionen in höchstes/niedrigst bewertetes Zehntel des Marktes, 1951-96. Grundgesamtheit: Alle amerikanischen Aktien. Quelle: Die besten Anlagestrategien aller Zeiten von James P. O’Shaughnessy

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Handelsregeln und Stopps

Niemals ohne Sicherheitsnetz!

Bitte verwenden Sie – unabhängig von mir – immer eigene Stop-Loss-Limite, denn ein herber Verlust ist jederzeit möglich. Eine Kurserholung kann „ewig“ dauern oder kommt erst gar nicht. Bedenken Sie, dass Ihr „Favorit“ bei einem Kursrückgang von 50% sich erst wieder verdoppeln muss bis zum Einstandspreis. Gewonnen ist dann noch nichts. Ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse – auch wenn Sie dabei gelegentlich „unglücklich“ ausgestoppt werden. Das ist der Preis für die Risikobegrenzung. Sobald der Kursverfall ausläuft, kann der Wert wieder ins Depot genommen werden – vorausgesetzt, die Perspektiven stimmen noch. Begehen Sie nicht den Fehler, Stop-Loss-Limite zu ignorieren, wenn Sie erreicht wurden. Das kann sehr teuer werden. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Verwenden Sie Kauf-Limite, die von meinen abweichen. Sonst besteht die Gefahr, dass andere Marktteilnehmer versuchen könnten die Aufträge “abzufischen”. Limite sind nicht nur bei umsatzschwachen oder exotischen Werten absolute Pflicht. Auch wenn Sie eine Position sofort erwerben möchten, empfehle ich Ihnen, ein (tagesgültiges) Kauf-Limit knapp oberhalb des letzten Kurses (mit stattgefundenen Umsätzen) zu platzieren. So können Sie sich vor unangenehmen „Überraschungen“ schützen. Bitte verfahren Sie bei Verkäufen analog. Wenn Sie nicht in Deutschland ordern, weil z.B. die umsatzstärkere Heimatbörse im Ausland liegt, müssen Sie die Limite dem dortigen Kurs in der Landeswährung anpassen.

Wichtiger Hinweis zum Stop-Loss:

  • Insbesondere bei Markteinbrüchen und nicht liquiden Werten (z.B. aus dem MDAX oder SDAX) besteht die Gefahr, extrem unglücklich ausgestoppt zu werden.
  • Deshalb verwende ich gerne „mentale“ Stopps, die nicht an der Börse platziert werden, sondern allein mein Handeln erfordern und bei einem kurzen “Zurückschnappen” der Kurse (Rebound) umgesetzt werden können. Das erfordert äußerste Disziplin.
  • Die Limit-Systematik der Musterdepots dient nur als Anhaltspunkt. Sie soll gleichzeitig alle Anleger für die absolute Notwendigkeit der Verlustbegrenzung sensibilisieren. Die Art der tatsächlichen Umsetzung liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen – in Abstimmung mit dem individuellen Risikoprofil und der Anlegermentalität.
  • Bitte werfen Sie einen Blick in unsere pdf-Dokumentation zum optimalen Gebrauch der Investment Ideen. Darin werden unsere Musterdepotregeln (Stop-Loss-Systematik, Stop-Buy etc.) ausführlich erklärt.

Ausgestoppte oder verkaufte Musterdepotwerte – was dann?

  • Getreu meiner Strategie bespreche ich ausgestoppte oder verkaufte Werte erst wieder, wenn sie erneut bestimmte Kaufkriterien für eine potentielle Musterdepotaufnahme erfüllen. Sie müssen sich zunächst in Konkurrenz zu tausenden von Aktien qualifizieren. Dazu leisten umfangreiche Screeningverfahren die Vorarbeit (sonst bräuchte ich hunderte von Mitarbeitern).
  • Natürlich studiere ich permanent Researchmaterial und suche ständig nach Wertpapieren mit attraktivem Chance-/Risikoverhältnis. Erfüllen Titel meine strengen Kriterien, schaue ich sie mir genauer an. Nur so kann ich effektiv die Zeit für die Suche nach neuen Chancen nutzen. Warum sollten alle jemals verkauften Werte permanent begutachtet werden, die gerade nicht attraktiv sind? Das wäre reine Zeitverschwendung.
  • Wer die betreffenden Titel trotzdem weiter hält, wird dann um eigenes Research nicht umhin kommen. Bitte beachten Sie das bei Ihren Dispositionen. Ich kann nur dringend empfehlen, immer strikt auf die Verlustbegrenzung zu achten. Kein Mensch kann vorhersehen, wie weit ein Titel fällt.
  • Falls ich Sie noch nicht überzeugt haben sollte hinsichtlich der Notwendigkeit klarer Regeln zur Verlustbegrenzung, statt dem Prinzip Hoffnung ausgeliefert zu sein, denken Sie bitte über folgenden Vergleich in Ruhe nach: Es ist wie bei der Pflege eines schönen Gartens: Das Unkraut wird gerupft (Stop-Loss), damit die schönen Pflanzen sich prächtig entfalten können (Gewinne laufen lassen). Leider rupft man gelegentlich junge Pflanzen aus, die man für Unkraut hält (unglücklich ausgestoppt, danach Kursrallye). Dennoch sollte die Hege und Pflege der guten Pflanzen den Garten erblühen lassen. Lässt man dagegen Unkraut seinen freien Lauf, verwildert der Garten sehr schnell. Den erwünschten Pflanzen fehlt der Freiraum zur Entfaltung. Möchte man das verhindern, ist konsequente Selektion oberste Pflicht.

Ausstieg verpasst?

Angenommen Sie haben den Ausstieg verpasst und möchten auch kein eigenes Research betreiben oder den Titel selbst verfolgen, was dann? Verkaufen oder halten? Diese Entscheidung kann ich Ihnen leider nicht abnehmen, aber vielleicht sind folgende Überlegungen hilfreich:

Wenn Sie einen ausgestoppten Musterdepotwert behalten möchten, achten Sie konsequent auf die Verlustbegrenzung: definieren Sie den Zeitpunkt bzw. das Ausstiegsniveau, das nach Ihren Regeln sinnvoll erscheint. Wertpapiere nur deswegen zu halten, weil man den „Ausstieg verpasst“ hat, ist äußerst gewagt. Es sollten schon noch andere Gründe vorhanden sein.

Ich kann diese Titel nicht für Sie weiter verfolgen – die Gründe habe ich oben erläutert: Es wäre für mich zeitlich nicht zu schaffen und von der Strategie her falsch. Es ist sinnvoller, sich auf die ausgesuchten und überwachten Musterdepotwerte zu konzentrieren. Ich bin mir sicher, dass nur diese Vorgehensweise langfristig zum Erfolg führt.

Notiert der ausgestoppte Musterdepotwert oberhalb des ursprünglichen Stopps, dürfte die Entscheidung leichter fallen. Steigt der Titel gar munter weiter und Sie möchten daran festhalten, sollten Sie einen Trailing Stop zur Gewinnsicherung nachziehen. So überlassen Sie dem Markt die Ausstiegsentscheidung, wenn Sie sich nicht darum kümmern können oder wollen.

Sie möchten Musterdepotwerte zwischendurch aufstocken oder erstmalig erwerben?

Unsere Nachkauf-Matrix gibt Hilfestellung, welche Werte sich außerhalb der regulären Empfehlungen zum Aufstocken bzw. erstmaligen Erwerb eigenen. Bitte klicken Sie auf Nachkauf-Matrix für detaillierte Informationen.

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Übersetzung Fabian Künzel

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