Den Bullen reiten
Jeder kann Geld mit Aktien verdienen, wenn er nur seine Hausaufgaben macht
Peter Lynch, Börsenlegende
Unser Equity-Hunter ist ein langfristiges Trendfolge-Handelssystem, das nach fest vorgegebenen Regeln auf stark steigende Aktien setzt. Aus einem Anlageuniversum von weit über tausend handelbaren Titeln selektiert es aussichtsreiche Favoriten und stellt sie in einem gewichteten Musterdepot zusammen. Noch mehr als beim ETF-Allokator handelt es sich um eine hochkonzentrierte Auswahl.
Der Equity-Hunter entfaltet erst zusammen mit dem Positionsgrößenmanagement (der Frage nach dem wie viel) und dem Risiko Management (wann verkaufe ich spätestens) seine atemberaubende Dynamik. In günstigen Marktphasen kann knapp eine handvoll Titel ins Musterdepot gelangen, manchmal sogar nur eine Aktie, während in schlechten Marktphasen Bargeld lacht (100 Prozent Liquidität).

Abbildung oben: ein Schnappschuss der errechneten Depotzusammensetzung per 30. Juni 2007 im Equity-Hunter. Alle Werte wurden relativ lange vom Handelssystem gehalten. Erst gegen Ende 2007 erfolgte eine Umschichtung in 100 Prozent Liquidität. Das gleiche Prinzip wie beim ETF-Allokator, nur hochkonzentriert und extrem dynamisch: möglichst lange die Bullenaktien reiten und sich nicht abwerfen lassen. Übrigens, es ist erstaunlich, worauf der Equity-Hunter heute setzt.

Abbildung oben: Auf diese Branchen setzt der Equity-Hunter schon seit Monaten (Stand 16.9.2010)
Konzentration, kein Mittelmaß
Der Allokationsmechanismus erlaubt eine extreme Gewichtung. Es sollen nicht nur die „stärksten“ Titel identifiziert werden, sondern durch eine hohe Positionsgröße auch ein spürbarer Vermögenszuwachs erfolgen. Das steht im Widerspruch zur Portfoliotheorie und den populären Investmentweisheiten. Warum uns das nicht stört, haben wir ausführlich beim ETF-Allokator erläutert. Da die Handelslogik des Equity-Hunter ansonsten identisch ist mit der des ETF-Allokator, bitten wir Sie, dort weitere Einzelheiten nachzulesen. Insbesondere zum
- Money-Management
- Kapitalschutz-Airbag
- Backtesting
- Überoptimierung
- Verluste gehören dazu
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Handelsregeln nicht offenlegen, da es ein leichtes für Wettbewerber wäre, unsere Handelslogik zu kopieren. Ferner bieten wir den Systemcode nicht zum Kauf an. Zwar schmeicheln uns Anfragen, aber selbst ein siebenstelliger Betrag ändert nichts an unserem Entschluss.

Abbildung oben: Wertentwicklung (obere rechte Skala in Prozent) und Entwicklung des Vermögens (unterer Teil) per 25. Juni 2010 (Backtest per Ultimo Mai 2010). Der hellgrüne Bereich zeigt den Anteil der Kassehaltung zum Gesamtvermögen. Der Kapitalschutz-Airbag leistete gute Dienste in der Baisse 2000 bis 2003 sowie der Finanzmarktkrise 2008. Kaum zu sehen ist der DAX (rot).
Das Handelssystem Equity-Hunter in Stichworten
- Strategie: Trendfolge-Handelssystem mit Umschichtungsmöglichkeit in 100 Prozent Cash
- Handelsrichtung: steigende Kurse (long)
- Anlageuniversum: Auswahl aus weit über tausend internationalen Aktien
- Kapitalschutz-Airbag: Kapitalschutz in extremen Marktphasen
- Kosten: keine Berücksichtigung aus Gründen der Transparenz
- Zinsen: keine Verzinsung der Kasseposition
- Umschichtungshäufigkeit: gering
- Allokationsüberprüfung: monatlich
- Keine Gewinngarantie: bitte denken Sie daran, dass es um die stringente Umsetzung von Regeln und Erfahrungen in einem Handelssystem geht. Es leistet wertvolle Dienste beim entwickeln von Ideen, was in der Vergangenheit funktioniert hätte und was nicht. Nicht mehr und nicht weniger. Dies betrifft ebenso alle Überlegungen, Abbildungen und Berechnungen. Es begründet keine Garantie, dass es in Zukunft ebenso funktioniert.
- Zielgruppe: Anregungen für mittel- bis langfristige Anleger, die einen emotionslosen Handelsansatz als spekulative Beimischung zu schätzen wissen und vor einem hochkonzentrierten Depot nicht zurückschrecken.


